„I am a strange loop“

„I am a strange loop“

„Drei Schwestern“ von Susanne Kennedy in den Münchener Kammerspielen Ein dichter Wolkenteppich wabert unaufhörlich wie ein postapokalyptischer Bildschirmschoner auf der Bühne und verrät dem Publikum schon während des Einlass etwas von dem wachkomatösen Grundrauschen, das den Puls der Inszenierung bestimmen wird. Die starke Visualität zieht von Anfang an in den Bann. Szenenwechsel werden durch harte […] weiterlesen…
Ödön von Horvath und das Theater

Ödön von Horvath und das Theater

Zur Ausstellung „Ödön von Horvath und das Theater“ im Deutschen Theater Museum München. Das Leben und Werk von Theaterschaffenden im musealen Raum auszustellen ist eine delikate Angelegenheit. Es konkurriert in gewisser Weise mit dem wesentlich ausdrucksstärkeren „Ausstellungsraum“ Theater, das mit Bühne und Schauspiel nicht nur das eigentliche Medium für das Publikum ist, sondern auch der […] weiterlesen…
Vor der Bühne 04 – Krise, Kapital, Krankheit

Vor der Bühne 04 – Krise, Kapital, Krankheit

Die Krise ist der verschlagwortete Golem, der sich drohend vor jedes Küchenfenster zu schieben scheint. Eine verbildlichte Angst oder Bedrohung, die einen Schatten in den Innenraum unserer politischen Handlungsmöglichkeiten – der Handlungsmöglichkeiten eines und einer jeden Einzelnen wirft. Furcht, Paralyse… Gegenwehr – die Palette der subjektiven Strategien richtet sich nach dem jeweiligen Diktum dieser Krise, […] weiterlesen…
Light my fire – ein kurzer Besuch auf der Stage.Set.Scenery Fachmesse

Light my fire – ein kurzer Besuch auf der Stage.Set.Scenery Fachmesse

Laut Peter Brook braucht es für Theater nur zwei Dinge: einen Schauspieler, der einen Raum durchschreitet, und einen Zuschauer, der bereit ist, ihm dabei zuzusehen. Nicht nur ein an höheren Zuschauerzahlen oder einem diversen Ensemble interessiertes Theater mag ihm da widersprechen. Auch beim Besuch der Stage.Set.Scenery bekommt man den Eindruck, diese Sichtweise sei weder zeitgemäß […] weiterlesen…

Von Trichtern, Kratern, Löchern und anderen Gefahrenzonen auf der Bühne – ein Bericht über das sehr dichte Kolloquium „Raum als Dramaturgie“, zu dem am vergangenen Samstag die Akademie der Künste, in Kooperation mit dem Bund der Szenografen lud. In den Räumen der Akademie der Künste in Berlin versammelten sich BühnenbildnerInnen, KostümbildnerInnen, aber auch vereinzelte RegisseurInnen und DramaturgInnen, […] weiterlesen…
Book release!

Book release!

We’re happy to announce the release of the book ‚Contemporary Scenography‘ by Birgit Wiens (editor) and Bloomsbury (publisher). We contributed an article to this book (‚Scenography: Research, Education And Training In Germany: Some Observations‘). The book is a result of the Scenography symposium 2016 in Munich organised by Birgit Wiens and features contributions from various […] weiterlesen…
The art of talking – Ein Bericht von der Konferenz ‚Art of Scenography/Epistemes and Aesthetics‘

The art of talking – Ein Bericht von der Konferenz ‚Art of Scenography/Epistemes and Aesthetics‘

Vom 17. bis 18. November 2016 war die Ueberbühne (mal im kompletten Team!) in München auf der Konferenz ‚art of scenography/epistemes and aesthetics‘. Diese Konferenz war die erste uns bekannte Veranstaltung, die TheaterwissenschaftlerInnen (mit einem Schwerpunkt auf den Bühnenraum) und BühnenbildnerInnen an einen Ort und auf eine Bühne lud. Die Überbuehne war als ‚Medienpartner‘ geladen. […] weiterlesen…
Gebildete Banden

Gebildete Banden

Am 22. Januar 2017 veranstaltete das ensemble-netzwerk und die Akademie der Künste ein Symposium mit dem Motto „Ensemble heißt: gemeinsam“. Neben der Schauspielerin Lisa Jopt und Ludwig von Otting vom ensemble-netzwerk, waren viele Gäste und Diskutanten aus Theater und Theateradministration geladen. Leider war ich zu kurz da um eine umfassende oder auch nur annähernd stimmige […] weiterlesen…
Vor der Bühne 03 – Keine Bühne für Nazis

Vor der Bühne 03 – Keine Bühne für Nazis

Man glaubt der Vernunft, wo sie nicht ist: Das Theater Magdeburg lud in ihrer Gesprächsreihe „Politischer Salon“ zum Thema „Falsch abgebogen? – Rechtsruck in Sachsen-Anhalt und Europa“ den völkisch-nationalistischen Verleger Götz Kubitschek auf die Bühne. Ihm gegenüber sollte der Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht, Würdenträger einer konservativen bis rechts-porösen Partei, sitzen. Die ebenso hehre wie naive […] weiterlesen…
Die BORDERLINE PROZESSION – Multilayer und -dimensionstheater in Dortmund

Die BORDERLINE PROZESSION – Multilayer und -dimensionstheater in Dortmund

Es gibt nichts zu verstehen, aber viel zu erleben. Wie auch im Dasein. Normalerweise schrieben wir hier ja nicht über einzelne Inszenierungen, weil wir uns nicht als Kritiker sondern als Interessierte sehen – vornehmlich eben an der allgemein recht wenig besprochenen Arbeit der BühnenbildnerInnen am Theater. Aber diesmal soll es um eine Inszenierung als Ganzes […] weiterlesen…
Stadt als Kulisse No. 4: Neapel. Nessuno come noi.

Stadt als Kulisse No. 4: Neapel. Nessuno come noi.

‚Pride and Prejudice in Napoli‘ oder ein Stadtspaziergang entlang poröser Oberflächen. Der Abflug bietet wieder das vertraute Bild. Es ist später Abend, fast Nacht und unter mir streckt sich noch mal die Metropolregion Neapels wie eine buckelige Chimäre. Das Fell aus Lichtern verrät kaum wo die Mitte oder das Zentrum der Stadt sein sollen. Sporadische […] weiterlesen…
Overview Nr.2: Aleksandar Denic

Overview Nr.2: Aleksandar Denic

DE. Bühnenbildner sind stark an der Entwicklung von Theaterproduktionen beteiligt, aber normalerweise kann nur das Endergebnis ihrer Arbeit erlebt werden. Der gesamte Prozess, welcher zu diesem Ergebnis führt, wird kaum in Büchern, Magazinen oder dem Internet beschrieben. Er kann sich aber als sehr hilfreich für das Verständnis und die Entwicklung in diesem Bereich erweisen. Ein […] weiterlesen…
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